| |
Da die Erziehung
in der Einrichtung an die Stelle der Familienerziehung tritt wird
großen Wert auf familienähnliche Strukturen und wachsende Verselbständigung
gelegt.
Unser Konzept
basiert auf der klientzentrierten Entwicklungsauffassung der humanistischen Psychologie (C. R. Rogers, Perls u. a.) und den Grundgedanken der
Heilpädagogik (P. Moor).
Wir bieten
familienersetzendes Leben unter qualifizierter pädagogischer Führung und Hilfe
an. Unsere Regelleistung schließt eine heilpädagogische Versorgung ein.
Dabei gehen
wir von folgenden Eckpunkten aus:
|
|
| |
- Gruppengröße max. 7
Jugendliche
- die Gruppe hat relativ
selbständigen Charakter (wirtsch. Eigenständigkeit)
- die Gruppe bildet Lern- und
Lebensfeld, Ausgleich von Defiziten auch im schulischen Bereich
- zuordnen spezifischer
Arbeitsbereiche aus dem Umfeld der Lehrausbildung (Zielvorstellung!)
- ist Ort des Übens sozialer
Verhaltensweisen und des Kompensierens von Fehlverhaltensformen
- Heilpädagogen, Pädagogen,
Sozialpädagogen und Erzieher sichern Geborgenheit, Akzeptanz und Hilfen
für eine progressive Individualentwicklung
Das alles
geschieht auf der Grundlage von dem Entwicklungsprozess begleitender
Diagnostik, Beobachtung und Analyse.
Die
regelmäßigen Supervisionen dienen einer qualitativen Ausgestaltung unserer
Arbeit und sichern auch in der Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der
Heilpädagogen ein hohes Maß an Fachlichkeit.
Der Einrichtung
liegt ein tätigkeitsförderndes Konzept zu Grunde, welches die natürlichen
und räumlichen Gegebenheiten der Immobilie (Stadtrandlage, Waldnähe,
vielfältige Arbeits-, Sport-, Freizeit- und Spielmöglichkeiten) begünstigt
wird. Der Haustierhaltung, dem Gartenbau, aber auch der Freizeit sind in
diesem Sinne nicht nur therapeutische sondern auch pädagogische Relevanz
zuzuordnen.
Über die
Einrichtung sind mehrere Angebote realisierbar:
|
|
| |
Für jeden
Jugendlichen wird ausgehend vom diagnostizierten Entwicklungsstand ein
schriftlicher Hilfeplan und aus obigem Angebot ein individuell zugeschnittenes
heilpädagogisch-therapeutisches Programm erstellt, das laufend aktualisiert
werden kann.
Die
Erziehungsplanung enthält Aussagen über Nah- und Fernzeile und über die
entsprechenden Mittel und Methoden. Die zuständigen Jugendämter und
Behörden, die Sorgeberechtigten und die Jugendlichen bringen ihre Gedanken in
den Prozess mit ein.
Der
regelmäßige Kontakt zu den Eltern soll sowohl unsere Arbeit begleiten als
auch Hilfestellung für den Jugendlichen sein. Den Eltern stehen wir auf
Aufforderung als Partner und Ratgeber im Sinne einer familientherapeutischen
Arbeit zur Verfügung. Wir besitzen einen engen Kontakt zu den entsprechenden
Förder-, Regel- und Berufsschulen (die alle im näheren Umfeld vorhanden
sind) und arbeiten gezielt an der Ausschöpfung der schulischen Möglichkeiten
der Jugendlichen. Dabei haben sich die benutzten Übungsprogramme gut
bewährt.
Das
therapeutische Konzept verfolgt die Ziele und Auffassungen der humanistischen
Psychotherapie. Entsprechend der weltanschaulichen Auffassungen des Trägers
wird keine religiöse Anschauung bevorzugt. |
|