Pädagogisches Konzept

Die Basisorientierung für unsere pädagogische Planung geben uns der Thüringer Bildungsplan bis 18, die Rahmenkonzeption des Priorats und das Modell des „situationsorientierten Ansatzes“.

Gesundheitsförderung in Anlehnung an das Konzept nach Kneipp
Im Rahmen des Kneipp- Gesundheitskonzepts werden die Kinder an eine gesunde Lebenseinstellung herangeführt. In der ergänzenden und kooperierenden Arbeit in unserer Kindertageseinrichtung sollen die Kinder möglichst früh Grundlagen zur gesunden, naturgemäßen Lebensweise spielerisch erwerben, gesundheitsbewusstes Verhalten am Vorbild lernen und dieses üben. Die Kinder lernen auf Dauer verantwortlich mit ihren individuellen Gesundheitsressourcen umzugehen. Durch die Integration des Kneipp- Gesundheitskonzepts mit seinen 5 Elementen/Säulen in den Kita- Alltag wird die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder positiv beeinflusst. Ein positives WIR-Gefühl wird gefördert, das Selbstwertgefühl wird gesteigert und Toleranz und Rücksichtnahme werden eingeübt. Bei fachlich fundierter Anwendung wird die Gesundheit unterstützt und gefördert. Die 5 Säulen sind:

Bundesprogramm Sprach-Kitas:         http://www.regiestelle-fbbe.de/schwerpunkt-kitas.de/content/e4099/e4230/e4358/061815_BMFSFJ_Kita_SprachbildungII.jpg

„Sprache ist der Schlüssel zur Welt…“

Die Förderung der sprachlichen Entwicklung ist ein Eckpfeiler unseres pädagogischen Konzepts. Sie ist vor allem dann effektiv, wenn sie früh beginnt. Die Kinder unserer Kita werden in ihrer sprachlichen Entwicklung begleitet und kommen von Anfang an alle sprachlichen Anregungen, die sie brauchen.

Das „Butzemannhaus“ nimmt am Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ des Bundesfamilienministeriums teil und wird dabei durch eine zusätzliche Fachkraft mit Expertise im Bereich sprachliche Bildung unterstützt. Sprachkompetenzen eröffnen allen Kindern gleiche Bildungschancen von Anfang an. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sprachliche Bildung besonders wirksam ist, wenn sie früh beginnt. Weitere Schwerpunkte des Bundesprogramms sind inklusive Pädagogik sowie die Zusammenarbeit mit Familien.

Bildergebnis für Logo vom Bundesprogramm Brücken bauen

Bundesprogramm KITA – Einstieg

„Brücken bauen in früher Bildung“

Gute Kindertagesbetreuung ermöglicht gleiche Chancen für alle Kinder. Bisher profitieren jedoch nicht alle Familien gleichermaßen von Kindertagesbetreuung als Form der frühen Bildung. Um der Chancengleichheit aller Familien gerecht zu werden, hat das Bundesministerium das Bundesprogramm „KITA – EINSTIEG: Brücken bauen in früher Bildung“ ins Leben gerufen.

Das Butzemannhaus nimmt am Bundesprogramm „KITA – EINSTIEG: Brücken bauen in früher Bildung“ des Bundesministerium teil und wird dabei durch eine zusätzliche Fachkraft mit Expertise im Bereich Qualitäts- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt!

Mit dem Programm fördert das Bundesfamilienministerium niedrigschwellige Angebote, die den Zugang zur Kindertagesbetreuung vorbereiten und unterstützend begleiten. Diese vermitteln erste Einblicke in den Bereich Kindertagesbetreuung und informieren die Familien zum Beispiel über die Möglichkeiten der frühen Bildung.

Im Rahmen des Projektes findet jeden 1 Mittwoch im Monat von 15.30 -16.30Uhr eine Kitaunabhängige Spielstunde in unseren Räumlichkeiten statt.

Haus der kleinen Forscher
Neben dem naturwissenschaftlichen Verständnis wird auch die Sprach-, Lern- und Sozialkompetenz sowie die Feinmotorik gefördert. Das gemeinsame Lernen von Kindern und Erziehern im Prozess der Ko-Konstruktion spielt dabei eine große Rolle. Die Kinder können täglich die Welt im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“, um mehr über ihre Umwelt zu erfahren. Phänomene des Alltags werden aufgegriffen und in unserer pädagogischen Arbeit integriert.

Papilio, ein Gewaltpräventionsprogramm
Papilio stärkt und fördert Kinder – und zielt dabei vor allem auf die sozial-emotionalen Kompetenzen, denn diese sind die Grundlage für psychosoziale Gesundheit und das Erlernen aller anderen Fähigkeiten. Papilio reduziert damit erste Verhaltensprobleme und beugt Sucht und Gewalt im Jugendalter vor. Das ist die Basis für ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben. Die Kinder lernen eigene Gefühle und die der anderen Kinder wahrzunehmen, die zu beschreiben und auf eine adäquate Art und Weise auf sie einzugehen.