|
Für jedes Kind
wird ausgehend vom diagnostizierten Entwicklungsstand eine schriftliche
Erziehungsplanung und ein individuell zugeschnittenes
heilpädagogisch-therapeutisches Programm erstellt, das laufend aktualisiert
wird.
Die
Erziehungsplanung enthält Aussagen über Nah- und Fernziele und über die
entsprechenden Mittel und Methoden.
Die
zuständigen Jugendämter und Behörden, sowie Eltern oder Vormund und je nach
Entwicklungsstand bringen auch die Kinder bzw. die Jugendlichen ihre Gedanken
in den pädagogischen Prozess mit ein. Im stärker werdenden Maße gelingt es,
die Heimbewohner an der Planung des Alltags zu beteiligen.
Der
regelmäßige Kontakt zu den Eltern begleitet unsere Arbeit und ist damit auch
als Hilfestellungen für die häusliche Arbeit mit dem Kind und Jugendlichen
zu sehen. Deshalb sind die Eltern nicht nur Gäste unseres Hauses (2
Appartements), sondern wir wollen Partner und Ratgeber in der Erziehungsarbeit
sein.
Wir besitzen
einen engen Kontakt zu den entsprechenden Förder- und Regelschulen (die alle
im näheren Umfeld vorhanden sind) und arbeiten gezielt an der Beseitigung von
Defiziten. Dabei haben sich die benutzten Übungsprogramme gut bewährt.
Das
therapeutische Konzept verfolgt die Ziele und Auffassungen der humanistischen
Psychotherapie. Entsprechend der weltanschaulichen Auffassungen des Trägers
wird keine religiöse Anschauung bevorzugt.
|